Quantitative Joberfahrungen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Studie gaben an, bis zum Zeitpunkt der Befragung im Durchschnitt 2,3 Nebenjobs absolviert zu haben. Dabei weisen 17,9 Prozent keinerlei Joberfahrung auf, das Gros der Befragten gibt einen einzigen bisherigen Job an. Auch zeigt sich, dass weibliche Studierende im Durchschnitt über (etwas) mehr Nebenjoberfahrung verfügen. Dies verdeutlicht die geringere Prozentzahl der für die Kategorie „ohne bisherige Joberfahrung“ gemachten Angaben – er liegt auf weiblicher Seite bei 17 Prozent. Demgegenüber gaben 20,2 Prozent der männlichen Befragten an, über keinerlei Joberfahrung zu verfügen.

Diagramm: Prozentuale Selbstauskunft zur Anzahl der bisherigen Jobs

Anzahl der Jobs

Die Studierenden mit Joberfahrung arbeiteten dieser Befragung zufolge überwiegend und „regelmäßig im selben Job“ (44,8 %). Auf die Option „flexibel in wechselnden Jobs“ verwiesen 25,6 Prozent, wohingegen 29,6 Prozent der Befragten mit Joberfahrung beide Möglichkeiten wahrnahmen. Zur ebenfalls abgefragten Jobaktualität ist einleitend zu sagen, dass über 80Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Zeitpunkt der Beantwortung angaben, in den vorangegangenen sechs Monaten einer bezahlten Tätigkeit nachgegangen zu sein. Dies deckt sich mit den nachfolgend im Detail dargestellten Motiven für das Jobben und der sich daraus ergebenden Relevanz des Themas Arbeit im Leben junger Studierender.

Die Gruppe ohne jegliche Jobaktivität in den zurückliegenden sechs Monaten gab in lediglich 3,9 Prozent der Fälle an, Gelderwerb sei in diesem Zeitraum nicht erforderlich gewesen. Das Gros von 9,4 Prozent sah aufgrund der zu hohen Studienbelastung keinen Spielraum für das Jobben. Zudem fällt das Nichtfinden eines Jobs als Begründung für temporäre Arbeitslosigkeit kaum ins Gewicht. Lediglich 3,2 Prozent der Befragten gaben dies an, was im Umkehrschluss als Anzeichen für eine in Deutschland sehr ausgeprägte Struktur von studentischen Verdienstmöglichkeiten verstanden werden darf. Wer als Student arbeiten möchte, so die Quintessenz der erhobenen Daten, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig werden.