Fächerbelegung im MINT-Bereich

Legt man im Vergleich dazu die im Zuge des drohenden Fachkräftemangels als richtungsweisend klassifizierten MINT-Fächer als Maßstab an, ergibt sich folgendes Bild: Insgesamt belegte im Sommersemester 2012 fast jeder dritte Befragte im Hauptfach einen diesem Bereich zugehörigen Studiengang. Rund die Hälfte davon entfällt auf die Ingenieurwissenschaften (14,9 %), gefolgt von Naturwissenschaften (8,7 %), Informatik (5,6 %) und Mathematik (2,1 %). Im Nebenfach haben fast 20 Prozent der Befragten einen dieser Studiengänge belegt, wobei hier die prozentuale Aufteilung deutlich homogener ist. Zum Vergleich: Den Maximalwert im MINT-Bereich erreichen mit Blick auf das zweite Studienfach die Naturwissenschaften mit 5,7 Prozent, der Minimalwert lässt sich für Mathematik festhalten (3,8 %).

Tabelle: Prozentuale Fächerbelegung im Haupt- und Nebenfach

Hauptfach 2. Fach
Wirtschaftswissenschaften 19.4 % 15.1 %
Ingenieurwissenschaften 14.9 % 4.3 %
Sozial- und Geisteswissenschaften 13.2 % 20.6 %
Sprach- und Kulturwissenschaften 10.2 % 22.1 %
Naturwissenschaften 8.7 % 5.7 %
Erziehungswissenschaften 5.6 % 6.5 %
Informatik 5.6 % 5.6 %
Medien und Kommunikationswissenschaften 5.0 % 4.8 %
Medizin / Gesundheitswissenschaften 4.9 % 1.0 %
Rechtswissenschaft, Jura 4.9 % 2.8 %
Kunst / Musik 3.2 % 4.2 %
Psychologie 2.4 % 3.6 %
Mathematik 2.1 % 3.8 %